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Startseite > Artikel > Homoeopathie

Artikeldatum: 2006-12-05 | Autor: Ralph Gaertner | Aufrufe: 6903 | Kategorie: Gesundheit

 

Homoeopathie

Die Homoeopathie ist eine alternative Heilmethode, die jeder kennt. Weitaus weniger Menschen wissen, was genau sich dahinter versteckt, noch viel weniger sind schon einmal homoeopathisch behandelt worden. Erfolgreich behandelte Patienten schwören auf diese Art der Medizin, klassische Mediziner verteufeln sie.

Die Homoeopathie wurde von einem Deutschen entwickelt, dem Arzt und Apotheker Hahnemann (1755 – 1843). Sie ist damit nicht, wie oft vermutet, eine der fernöstlichen Heilmethoden wie etwa die Akupunktur. Gleichwohl erfreut sich die Homoeopathie heute vor allem in Indien großer Beliebtheit, was unter anderem an den günstigen Arzneien liegt.

Die Homoeopathie wurde entwickelt als ein Gegengewicht zur klassischen Medizin zur Zeit Hahnemanns. Aderlässe, Quecksilbergabe und dergleichen waren selten zielführend, meist aber von erheblichen gefhrlichen Nebenwirkungen begleitet. Hahnemann wollte eine sanfte Therapie. Wie er auf die Methode gekommen ist, ist belegt durch seine umfangreichen Schriftwerke. Beim Lesen von medizinischer Literatur entdeckte er, daß Krankheiten mit Substanzen behandelt wurden, die gleichzeitig in größerer Dosis Vergiftungserscheinungen hervorriefen, die der Krankheit sehr ähnlich waren. Hahnemann gelang es, durch verdünnen der Substanz die Giftigkeit zu senken, die Nebenwirkungen damit zu mindern und die Wirkung sogar zu verstärken. Bei einer Potenz von C30, was einer 30 fachen Verdünnungsvorgang von 1:100 entspricht, ist von der Ursubstanz chemisch nichts mehr nachzuweisen, Nebenwirkungen entfallen ganz, aber eine Wirkung tritt auf. Einen kranken Menschen kuriert die Arznei von seinen Symptomen, beim Gesunden Menschen dagegen ruft die homoeopathische Arznei kurzzeitig exakt die gleichen Symptome hervor. Damit läßt sich die Wirkung an Gesunden testen und dann bei Kranken anwenden. Hahnemann selbst hat im Selbstversuch die Wirkung unzähliger Substanzen festgehalten.

Die Medikation bedarf eines umfangreichen Studiums der Wirkungen der Medikamente, die in Repertorien gesammelt sind. Sie werden hochindividuell für ein einziges Krankheitsbild eines einzigen Menschen ausgesucht, dessen Symptome dem Mittel am nächsten kommen. Dabei unterscheiden sich einige Richtungen der Homoeopathie nur wenig. Die klassische Methode sucht nach den Symptomen, Gefühlen und mehr. In Indien hat der Arzt Rajan Sankaran eine Methode entwickelt, die noch mehr auf den Menschen als ganzen eingeht. Die Methode versucht, den Menschen zu verstehen, samt seiner Gefühlswelt und versucht, das Ergebnis in Bildern zu beschreiben. Damit gelingt eine weitaus genauere Beschreibung der Symptome und eine bessere Mittelfindung.

Die Wirkungen der Medikatin ist unterschiedlich. Mitunter gelingt es, Patienten sofort und umfassend von einem langen Leiden zu befreien, beispielsweise von Heuschnupfen, Migraene, Sinusitis. Gelegentlich kann zunächst ein ursprüngliches Symptom verstärkt werden, um dann nach ein paar Tagen abzuklingen und ganz zu verschwinden. Ebenso wie in der klassischen Medizin jedoch kann es auch Krankheiten geben, die erst nach einer längeren Behandlung deutlich gelindert werden können. Sehr große Erfolge sind zu beobachten bei Krankheiten, die psychischer Natur sind wie Angstzustände oder die durch Streß ausgelöst werden. Hier kommt der Patient meist erheblich besser mit den Randbedingungen zu Recht, die ihn vorher krank gemacht haben.

Ein Wort zum Placeboeffekt. Als Placeboeffekt bezeichnet man die Heilung durch den Glauben an das Medikament, auch wenn dies keinerlei Wirkstoffe enthält. Mit Placebos werden in Arzneimittelstudien die Wirkung von Wirkstoffen gegengeprüft. Auch „echte“ Medikamente wirken nachgewiesen besser, wenn der Patient daran glaubt, damit Hilfe zu erhalten. Der Homoeopathie wird oft vorgeworfen, nur auf diesem Effekt zu beruhen. Dem ist entgegenzuhalten, daß Erfolge mit homoeopathischer Behandlung auch bei Kleinkindern und Tieren zu beobachten sind. Den oft geforderten Studien dagegen verchließt sich diese sehr individuelle Behandlungsform. Es bleibt der Grundsatz – „Wer heilt, der hat Recht“.

 
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