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Startseite > Artikel > Haushaltshilfe - was muss beachtet werden?

Artikeldatum: 2006-12-13 | Autor: Andreas Reer | Aufrufe: 21199 | Kategorie: Familie und Soziales

 

Haushaltshilfe - was muss beachtet werden?

Viele denken sich „das bisschen Haushalt“ macht sich von alleine, aber das stimmt ja leider nicht und viele suchen sich dann in den Zeitungen oder aus dem Bekanntenkreis nach einer Putzfrau. Das ist gar nicht so einfach, denn viele Putzfrauen oder auch die Haushaltshilfen wollen nicht mehr „schwarz“ arbeiten gehen und möchten von ihren Auftraggebern angemeldet werden.
Wenn ein Auftraggeber seine Haushaltshilfe anmelden möchte, so hat er dabei einiges zu beachten, denn er wird jetzt zum Arbeitgeber und muss seine Haushaltshilfe auch ordnungsgemäß als Mini Jobberin anmelden. Macht der Arbeitgeber das nicht, dann drohen ihm Geldbußen, dabei gilt die Schwarzarbeit im haushaltsnahen Bereich aber nicht als Straftat, aber es ist eine Ordnungswidrigkeit und die kann mit Geldbußen von bis zu 25.000 Euro bestraft werden.
Die Haushaltshilfe wird durch die Anmeldung nicht viel teurer für den Arbeitgeber, denn er zahlt nur wenige Euro mehr dafür im Monat, für eine legale Beschäftigung. Das wird ermöglicht durch das neue Mini Job-Gesetz, denn jetzt können Haushaltshilfen bis zu 400 Euro im Monat verdienen, ohne dass sie Sozialversicherungsbeiträge oder Steuern zahlen müssen.
Man kann auch Verwandte als Mini Jobber einstellen, aber hier wird häufig geprüft, ob der Arbeitsvertrag nicht nur zum „Schein“ abgeschlossen wurde und den Ehepartner kann man in den meisten Fällen gegen Bezahlung gar nicht einstellen.
Die Haushaltshilfe wird mit dem so genannten „Haushaltsscheck-Verfahren“ bei der Mini Job-Zentrale angemeldet, und das ist die Grundlage für die Berechnung und Abbuchung der Sozialversicherungsbeiträge und der Steuern. Diesen Haushaltscheck können die Arbeitgeber im Internet von der Homepage der Mini Job-Zentrale herunterladen, oder telefonisch bei der Mini Job-Zentrale anfordern.
Die Einkünfte der Haushaltshilfe dürfen 400 Euro nicht übersteigen, auch wenn sie den Mini Job auf mehrere Auftraggeber verteilt hat. Deshalb sollte ein Arbeitgeber es sich schriftlich geben lassen, wie viel seine Haushaltshilfe woanders noch verdient.
Wichtig ist für den Arbeitgeber auch, wird die Haushaltshilfe einmal krank, muss er den Lohn weiterbezahlen, aber er bekommt bis zu 80 % von der Minijob- Zentrale wieder erstattet.

 

Artikel 2 Mal geändert, letze Änderung: 2006-12-20

 
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