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Startseite > Artikel > Karelien - der Nordosten von Russland

Artikeldatum: 2006-12-21 | Autor: markus Lenk | Aufrufe: 5040 | Kategorie: Urlaub und Reisen

 

Karelien - der Nordosten von Russland

Seen, Wälder und geheimnisvolle Holzbauten: Karelien, der an Skandinavien grenzende Teil von Russlands Norden ist ein Paradies für Naturfreunde, Sightseeing Touristen und Aktivurlauber.

Nahezu unbesiedelt ist die autonome russische Republik Karelien. Ihre Hauptstadt – Petrosawodsk – hat kaum 300.000 Einwohner. Und das ist schon die größte Ansammlung von Menschen in dem weiten Land.

Die erste Sehenswürdigkeit von Karelien findet man bereits bei der Anreise: Viele Besucher nutzen die Murmanbahn, die nördlichste Eisenbahnlinie der Welt, für Ihre Anreise nach Karelien. Die Tour ist ein echtes Erlebnis: In den Wagen finden sich die harten Männer und Frauen des russischen Nordens, Wissenschaftler und dann die vereinzelten Abenteurer, die die Wälder und Seen auf eigene Faust erkunden wollen.

Zu den großen Attraktionen von Karelien gehören die religiösen Zentren. In alter Holzbaukunst sind die Klöster von Kischi oder der Pilgerinsel im Onegasee – Walaam gebaut. Die beeindruckende Holzbaukunst der alten Handwerker und Architekten erstaunt um so mehr, wenn man erfährt, das die an Märchenschlösser erinnernden Kirchen ohne einen einzelnen Nagel errichtet wurden. Hier irgendwo – so meint man jedenfalls – muss der Weihnachtsmann mit seinem Team aus Elfen sein Haus haben. Finden allerdings wird man den in den Weiten Kareliens kaum.

Einer einsamen Festung gleicht das aus Stein gebaute Kloster auf der Insel Solowki, in dem seit dem 15. Jahrhundert Mönche ihr asketisches Dasein bestreiten. In der Reisezeit – von Mai bis September – gibt es einen regelrechten „Schwarzhandel“ für die Möglichkeit, die Inseln zu Besuchen. Seit Jahren wollen mehr Reisende die Inseln besichtigen, als organisatorisch überhaupt möglich ist. Und je nach Wetter braucht man von der nächsten Stadt zwischen 2 und 6 Stunden mit dem Schiff, um das Eiland überhaupt zu erreichen.

Im hohen Norden von Karelien sind die Tage im Winter kurz und im Sommer sehr lang. Ganz eigene Freizeitbeschäftigungen haben sich hier entwickelt. Das Eisfischen bei Nacht zum Beispiel. Fernab von den großen Zentren der Zivilisation trifft man sich auf zugefrorenen Seen und Flüssen und fischt aus Eislöchern. Am meisten Spaß macht dies mit Freunden, Vodka und sehr warmer Kleidung. Und nach dem Eisfischen geht es in die berühmte russische Sauna – die Banja.

Wer die Bequemlichkeit von fünf Sterne Hotels sucht, der ist in Karelien schlecht aufgehoben. Karelien ist ein Land für Abenteurer und Aktivurlauber.

 
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