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 artikel-schmiede.de Die Familie bei den Ägyptern

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Startseite > Artikel > Die Familie bei den Ägyptern

Artikeldatum: 2007-03-19 | Autor: Dagobert Wiedamann | Aufrufe: 9070 | Kategorie: Urlaub und Reisen

 

Die Familie bei den Ägyptern

Schon im Antiken Ägypten lebten mehrere Generationen unter einem Dach. Die Alten, die ihr Wissen an die jüngeren Generationen der Familie weitergaben, die Jungen, welche die Kinder aufzogen und arbeiteten, um allen den notwendigen Wohlstand zu bereiten und die Kinder, welche sorglos von den Alten lernten, um später ihr eigenes Leben besser meistern zu können.
Sicher gab es den Standesunterschied, so dass in einer einfachen Arbeiterfamilie die Kinder ihren Eltern helfen mußten. Und so pflichtenfrei wie heute lief das Leben der Kinder nicht ab. Doch war die Ernte eingebracht, die tägliche Arbeit im Steinbruch oder beim Herrn getan und waren die Bäuche abends nach dem Essen voll, waren die Menschen zufrieden.
Bei Familien, in denen der Vater im Dienste des Pharao stand, sah das freilich anders aus. Die Kinder hatten die Möglichkeit zur Schule zu gehen und wichtige Grundlagen für einen späteren Beruf zu erlernen. So zum Beispiel für die Medizin, den Bau oder den Stadthalter des Pharaos.
Bei den Arbeiterfamilien gaben die Väter ihren Söhnen das Wissen ihrer täglichen Arbeit weiter und das, obwohl sie meist nicht schreiben und rechnen konnten. Anhand praktischer Beispiele wurde gelehrt. Vor dem Hintergrund, dass es zur damaligen Zeit noch ganz legal Kinderarbeit gab, kann man sich nun selbst ausrechnen, in welchem Alter die Kinder schon mit Berufswissen versorgt wurden.
Heute leben - hauptsächlich auf dem Land - auch noch mehrere Generationen einer Familie unter einem Dach. Wenn man bedenkt, dass etwa nur 5% der Fläche Ägyptens bewohnt sind, nämlich entlang des Nils und im Delta, kann man sich vorstellen, warum. Da Ägypten zu etwa 95% aus Wüste besteht, ist Wohnraum Mangelware. Man kann höchstens in die Höhe bauen. Aus diesem Grund sieht man auch immer wieder unfertige Häuser. Sie werden dann fertig gebaut, wenn die Kinder ins heiratsfähige Alter kommen und Wohnraum brauchen.
Beduinenvölker leben in der Wüste, was sie brauchen holen sie sich heute mit dem Auto aus der nächsten Stadt. Früher war es beschwerlicher, da alles mit Kamelen erledigt wurde. Aber auch sie ziehen grundsätzlich mit allen Mitgliedern der Familie um, angefangen vom Baby bis zu den ältesten Familienmitgliedern.
Je nach gesellschaftlichem Stand der Familie gab es entsprechend große Probleme mit der Versorgung, wenn der Hauptverdiener, also der Vater, durch Verletzung oder Tod die Familie nicht mehr ernähren konnte. Im Antiken Ägypten wurden dann Kinder verkauft oder in die Dienste des Pharao geschickt. Heute ist das Sozialverhalten anders, da auch die Frauen mitarbeiten. Viele der Hotels in Ägypten währen ohne die Arbeitsleistung der ägyptischen Frauen nicht zu betreiben.
Bettelnde Kinder am Straßenrand sind nichts Neues, doch sollte man bedenken, dass viele von ihren Eltern dazu verpflichtet werden, andere dagegen sind Straßenkinder und sollen auf diese Art und Weise ihrem "Herrn" dienen.
Das Ganze läßt auf eine Sozialstruktur schließen, die bei uns kaum denkbar wäre.

 
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