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 artikel-schmiede.de Stalker - Spiel mit der Katastrophe

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Startseite > Artikel > Stalker - Spiel mit der Katastrophe

Artikeldatum: 2007-03-28 | Autor: Kai Datana | Aufrufe: 5189 | Kategorie: alles Mögliche

 

Stalker - Spiel mit der Katastrophe

Vorneweg soll gesagt sein, dass das Spiel Stalker an sich seine große Anhängerschaft verdient, da es eine besondere Atmosphäre aufbaut und eine zur Zeit beinahe unschlagbare Grafikleistung aufweist, welche als Referenz in diesem Genre dienen könnte. Ebenso als Referenz wird wohl die KI der Gegner sein, welche ebenfalls beeindruckend gut programmiert wurde.
Jedoch muss ein solches Spiel auch Kritik vertragen, wie es auch schon andere Spiele in dieser Art und Weise erlebt haben. Die Rede ist hierbei natürlich der Umstand der Story und des Hintergrundes des Spiels. In Stalker geht es darum, dass sich der Spieler als sogenannter Stalker in das Unglücksgebiet des ehemaligen Kernreaktors in Tschernobyl hineinwagt, in dem vor knapp 20 Jahren ein GAU, ein sogenannter Größter Anzunehmender Unfall, passiert ist.
In diesem Gebiet trifft der Spieler dabei nicht nur auf andere Stalker, sofern er im Mulitplayermodus spielt, sondern eben auch auf mutierte Tiere, welche ihn attackieren und natürlich auch auf mutierte Monster, welche einmal menschlichen Ursprungs waren und nach Fantasie der Entwickler sich durch die Strahlenbelastung dermaßen verändert haben. Hier besteht natürlich die moralische Frage, inwiefern mit solch einer Katastrophe, wie sie in Tschernobyl passiert ist, überhaupt ein Spiel entwickelt werden darf und dementsprechend auch Geld verdient werden darf. Diese Kritik müssen sich die Entwickler des Spiels gefallen lassen, denn diese Kritik ist nicht neu.
Schon bei Kriegsspielen wird oft kritisiert, dass mit dem dort verbundenen Grauen, wie etwa beim 2. Weltkrieg, gespielt wird und auch letztenendes Geld damit verdient wird.
Im Unterschied zum 2. Weltkrieg, welcher schon längst Geschichte ist, ist die Katastrophe von Tschernobyl noch recht jung und die Erinnerungen frisch. Zudem leiden noch tausende von Menschen heute unter der Strahlenbelastung des Reaktorunglücks und ebenso sterben die Menschen auch daran. Ebenfalls prikär an der Lage ist, dass im Spiel Stalker Opfer des Reaktorunglücks als blutrünstige Monster dargestellt werden, welche für den Stalker, also den Spieler, nur lebendige Zielscheiben sind, welche ausgerottet werden müssen.
Zweifelsfrei kann jetzt gesagt werden, es ist besser ein Spiel zu haben, in dem auf Monster geschossen wird, als auf reale Menschen, wie etwa in WW2-Spielen, aber ebenso kann auch Kritik laut werden, dass ein solches Spiel die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen fördern kann.
Inwiefern sich ein jeder einzelne auf diese Kritik einlässt und ob es ihm bei der Kaufentscheidung beeinflusst, muss jeder selbst wissen. Generell sollte jeder erwachsene Mensch die nötige geistige Reife haben, um die Trennlinien zwischen Realität und Spiel klar zu setzen, weshalb dieses Spiel auch nicht in die Hände von Kindern gelangen sollte.
Wer zudem das Spiel kauft, kann sich ja auch eventuell dazu bewegen lassen, über die Katastrophe nachzudenken und eventuell etwas zu spenden.

 
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