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Startseite > Artikel > Wege zum gesunden Schlaf

Artikeldatum: 2007-04-30 | Autor: Martin Rohn | Aufrufe: 6724 | Kategorie: Gesundheit

 

Wege zum gesunden Schlaf

Mehr als 30% der deutschen Bevölkerung leidet unter Schlafstörungen. Dieses Problem betrifft nicht nur ältere Menschen, sondern auch Männern und Frauen mittleren Alters sowie Kindern und Jugendlichen fehlen oft die Erholungsphasen in der Nacht. Natürlich ist dies dem Wohlbefinden und der Gesundheit nicht eben zuträglich.

Es gibt vielfältige Ursachen für Schlafstörungen.

Den meisten Betroffenen kreisen beim Zubettgehen noch viele Gedanken im Kopf. Bei anderen wiederum sorgt das Verhalten am Tag für Unruhe in der Nacht. So kann es beispielsweise nicht jeder gut vertragen, spät am Abend noch opulent zu essen oder koffeinhaltige Getränke zu konsumieren. Hier muss jeder für sich prüfen, was ihm gut tut und was nicht. Hilfreich ist viel Bewegung am Tage. Jedoch in den letzen zwei bis drei Stunden vor dem Schlaf ist besser kein Sport mehr angesagt. Dagegen ist Sex ein gutes Einschlafmittel.

Den geistig Unruhigen, die wegen nächtlichen Grübeleien nicht einschlafen können, sei geraten, sich eine entspannende Ablenkung zu suchen. Manchen hilft das Lauschen eines Hörspiels, anderen das Lesen eines Buches oder das Lösen eines Kreuzworträtsels, aber auch Quadratzahlen im Kopf auszurechnen. Der Genuss von Alkohol ist eher kontraproduktiv, da man hierdurch zwar schneller einschläft, aber auch schneller wieder aufwacht, und kaum erholsamen Schlaf erlangt.

Ein wichtiger Faktor kann auch die so genannte Betthygiene sein. Auf Essen und Fernsehen im Bett ist besser zu verzichten – es sollte tatsächlich nur zum Schlafen genutzt werden. Wird die Schlafstätte zweckentfremdet, geht dies meist mit schlafraubenden Effekten wie einem schlechten Raumklima einher. Denn am besten schlafen kann der Mensch in einem abgedunkelten und kühlen Raum - ein sonst eher ungemütliches Klima, in dem man üblicherweise nicht essen will.

Bereits im Kindesalter macht sich das richtige Klima für einen gesunden Schlaf bezahlt. Im Kinderzimmer sollte ein Fenster zur Schlafenszeit geöffnet sein. Temperaturen von 14 bis 16 Grad Celsius bieten für Kinder ein gutes Schlafklima in der Nacht. Dadurch bekommt der Nachwuchs gut Luft und schläft ruhiger. Das gilt auch, wenn das Kind einen Infekt hat, da die feuchte Nachtluft die Schleimhäute abschwellen lässt. Eltern fürchten meist zu Unrecht, dass Kinder sich bei der niedrigen Temperatur erkälten könnten. Doch durch kurzzeitiges Frieren werden sie nicht krank. Tagsüber sollte die Temperatur im Kinderzimmer zwischen 20 und 22 Grad Celsius liegen, damit der Nachwuchs sich nicht unterkühlt.

Wichtig ist auch - unabhängig vom Alter - die richtige Unterlage. Auch bei Rückenleiden ist eine mittelharte Matratze die beste Basis. Das weit verbreitete Denken, dass eine Matratze um so besser ist, je härter sie sei, ist nach jüngsten Erkenntnisse falsch. Für Menschen ohne Rückenleiden gilt die Faustregel: Je schwerer der Mensch, um so härter darf die Schlafunterlage sein, denn die Matratze gibt entsprechend des Gewichtes des Schläfers nach. Leichtgewichtige Menschen hingegen brauchen weniger Widerstand und damit weichere Matratzen. Beim Kauf muss also gut getestet werden, ob die Unterlage die richtige ist. Dafür müssen Schulter und Becken in Rücken- sowie Seitenlage einsinken können.

Hausstauballergiker sollten zudem die Matratze mit einer Schutzfolie gegen Milben versehen, die es im Sanitätshaus gibt. Zwischenbezüge um die Matratze, aber auch um das Kissen und die Decke vermeiden, dass Eiweiße aus dem Kot der im Bett lebenden Hausstaubmilben in die Atemluft geraten und zu allergischen Reaktionen führen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen unter Umständen hierbei einen Teil der anfallenden Kosten.

Allerdings können diese Umhüllungen bei Hitze den Schlafkomfort beeinträchtigen, weil der Schweiß die allergenblockierenden Membranen nicht schnell genug durchdringt. Deshalb können sich Hausstaubmilbenallergiker einige südländische Gewohnheiten zu eigen machen: wenn möglich im Erdgeschoss schlafen, den Schlafraum nach Norden ausrichten und tagsüber verdunkeln.

Und wer immer noch Probleme mit dem Einschlafen hat, kann ruhig zu einem bewährten Hausmittel, der warmen Milch mit Honig, greifen. Milch enthält viel Tryptophan, und genau dieser Stoff ist ein wichtiger Schlüssel zum Schlaf. Die Aminosäure führt im Gehirn zu einer höheren Ausschüttung des beruhigend wirkenden Serotonins. Dadurch verkürzt sich die Zeitspanne zwischen zu Bett gehen und Einschlafen. Daneben spielt auch Honig eine wichtige Rolle. Denn er liefert neben vielen Vitaminen und Vitalstoffen auch Kohlenhydrate, durch die es zur Insulinausschüttung kommt. Damit wiederum kann mehr Tryptophan ins Gehirn gelangen und zu Serotonin umgewandelt werden. Die Milch darf beim Einrühren des Honigs nicht über 40 Grad Celsius erhitzt werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe verloren gehen.

 
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