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Startseite > Artikel > Risiken bei der Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Artikeldatum: 2007-05-29 | Autor: Henning Petrat | Aufrufe: 5632 | Kategorie: sonstiges

 

Risiken bei der Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Wer Interesse an einer Immobilienfinanzierung hat, der findet nun mittlerweile auch Angebote für eine Vollfinanzierung ohne Eigenkapital. Diese Finanzierungsmöglichkeit ist jedoch deutlich riskanter und nur in seltenen Fällen zu empfehlen. Trotzdem werben die Anbieter damit und verbreiten damit leider nur Torschusspanik.
Gehen wir dem ein wenig näher auf den Grund. Bei einer Baufinanzierung wird generell empfohlen, ca. 20 bis 30 Prozent der Kaufpreises als Eigenkapital aufzubringen. Dieser Teil der Kaufsumme soll also nicht finanziert werden, sondern bereits angespart vorliegen. Viele Häuslebauer haben hierfür fleißig auf dem Tagesgeldkonto monatliche Beträge angespart oder lösen dazu ein paar Fondsanlagen auf. Möglichkeiten gibt es einige. Wichtig ist, dass man auch gegenüber der Bank demonstriert, dass man das Geld zusammensparen kann.
Für die Finanzierung mit Eigenkapital sind mehrere Gründe anzuführen. So verringert sich logischerweise zunächst einmal die Kreditsumme. Eine kleinere Kreditsumme bedeutet auch weniger Zinsen. Die monatliche Kreditrate, die an die Bank zu zahlen ist, wird also deutlich günstiger. Doch das ist nicht nur deshalb der Fall, weil die aufgenommene Kreditsumme kleiner ist, sondern weil zumeist auch der Zinssatz günstiger ausfällt. Bei einer Baufinanzierung ohne Eigenkapital schätzen die Banken das Ausfallrisiko einfach höher und ziehen dann zumeist die Zinsschraube an. Dadurch wird der Kredit also doppelt teuer. Wer sich noch zusätzlich die Nebenkosten mitfanzieren lässt, der darf ebenso von noch höheren Zinsen ausgehen. Selbst wenn es nur 0,3% mehr als Zinsaufschlag sind, so fällt dieser Aufschlag immerhin auf die gesamte Kreditsumme an. So wird die Finanzierung der Nebenkosten rein rechnerisch schnell teurer als ein ungünstiger Ratenkredit oder Dispokredit. Demzufolge kann man nur empfehlen, wenigstens die Nebenkosten nicht mitfinanzieren zu lassen sondern diese selbst zu übernehmen.
Ohnehin ist eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital – wenn überhaupt - nur den Personen zu empfehlen, die über ein regelmäßiges und zugleich hohes Einkommen verfügen. Beamte dürften hierbei also hauptsächlich in Frage kommen. Diese Personengruppe dürfte sowieso noch mit die besten Kreditkonditionen bekommen. Durch die immens hohe monatliche Belastung ist sonst schnell der Ausstieg nahe, wenn die Raten nicht mehr bezahlt werden können. Muss man sich also von der Immobilie trennen, so wiegt meist erst nach einigen Jahren der aktuelle Wert die verbleibende Kreditsumme auf. Somit bliebe selbst nach einem Verkauf noch eine Restschuld, die durch Zinsen entstanden ist. Günstiger ist es also, mit einem gewissen Eigenkapital in die Finanzierung der Immobilie zu starten.

 
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