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 artikel-schmiede.de Ursachen und Folgen des Spanisch-Amerikanischen Krieges (1898)

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Startseite > Artikel > Ursachen und Folgen des Spanisch-Amerikanischen Krieges (1898)

Artikeldatum: 2007-06-11 | Autor: Friederike Heyen | Aufrufe: 7317 | Kategorie: Bunt gemischt

 

Ursachen und Folgen des Spanisch-Amerikanischen Krieges (1898)

Der Spanisch- Amerikanische Krieg 1898 hatte laut der US-Regierung viele Gründe und Ursachen. So war schon des längeren Kritik von amerikanischer Seite an der spanischen Regierung, wie diese Kuba führten, laut geworden. Die USA warfen Spanien vor, die Menschen auf Kuba zu unterdrücken, was sie in Form von Militär auch taten. Zudem war die Gefährdung amerikanischen Lebens und Eigentums der US-Regierung ein Dorn im Auge, da sie dadurch auch ihre wirtschaftlichen Interessen gefährdet sahen.
Als im Februar das US- Kriegsschiff "Maine"explodierte und 260 Menschen den Tod fanden, wurde Spanien umgehend die Schuld daran zugesprochen. Zunächst zögerte der US-Präsident McKinley, einen Krieg zu führen,da er die Kriegskosten für zu hoch hielt und im Falle einer Annexion Kubas eine höhere Belastung der USA voraussah. Schließlich jedoch bat McKinley den Kongress, einer Intervention auf Kuba zuzustimmen. Den Ausschlag für diese Entscheidung waren die Philippinen als zusätzliche Kriegsbeute, da diese als Stützpunkt die Position der USA als Handels- und Ordnungsmacht, im Pazifik erheblich verbessern würden.
Der Kongress forderte Spanien auf, seine Streitkräfte zurückzuziehen. Nachdem dies nicht geschehen war, errichteten die USA eine Seeblockade um Kuba, woraufhin Spanien den USA den Krieg erklärte.
Ende Juni begann die Invasion Kubas, die schon nach kurzer Zeit abgeschlossen war. Am 10. August wurde Kuba bereits von Spanien geräumt, und am 1.Oktober begann die Aushandlung des Friedensvertrages in Paris, welcher als "Frieden von Paris" in die Geschichte einging.
Darin wurde festgehalten, dass Spanien alle Ansprüche auf Kuba aufgeben musste.
Der Krieg endete mit der Besetzung Kubas(wobei Kuba formal unabhängig wurde), Puerto Ricos und der Philippinen durch die USA und für Spanien mit dem Verlust seiner letzten Kolonien.
Der Spanisch-Amerikanische Krieg stellt ein bedeutenden Abschnitt in der Geschichte der USA dar. Er gilt als Ausgangsereignis der expansionistischen Interessenpolitik der Vereinten Staaten, die bis heute vorhält. Denn obwohl die USA nicht vorhatten, Kuba zu annektieren (Teller Amendment) wurde dieses zu einem Protektorat der USA, obwohl Kuba eine eigene Verfassung sowie Regierung hatte.
Auch hatte sich durch diesen Krieg die globale außenpolitische Bedeutung der USA schlagartig verändert. Im Pazifik waren nun viele Stützpunkte und durch die Philippinen hatte sich das Territorium weiter vergrößert. Abweichend auch von dem zuvor vorherrschenden Isolationismus der USA, waren sie nun auch gewillt, in bestimmten Fällen zu intervenieren.
Innenpolitisch traten zwei Strömungen auf, einmal Globalisierungsdrang und Isolationismus, die bis zum Eintritt der USA in den 2.Weltkrieg die Auseinandersetzung um die Ausrichtung der US-Außenpolitik bestimmten.

 
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