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Startseite > Artikel > Wasserversorgungsanlagen der Antike und ihre Auferstehung

Artikeldatum: 2007-07-03 | Autor: Lars Wienke | Aufrufe: 5392 | Kategorie: Bunt gemischt

 

Wasserversorgungsanlagen der Antike und ihre Auferstehung

Spätestens aus dem 3. Jahrtausend v. u. Z. sind Reste von Wasserversorgungsanlagen bekannt geworden, deren technisches Niveau uns noch heute verblüfft.
Die Wasserversorgung von Ninive, der Hauptstadt des Neuassyrischen Großreiches am Tigris und einer der ältesten Metropolen der Welt, erfolgte mittels eines 55 km langen Kanals, angelegt im 8. Jahrhundert v. u. Z. Die Jahreszahl gewinnt an zusätzlicher Bedeutung, wenn hinzugefügt wird, dass dieser Trinkwasserkanal auf einem mehrere hundert Meter langen Aquädukt einen Flusslauf überbrückte. Wieder einmal - wie so oft und typisch für die Geschichte der Technik - wird offenbar, dass eine Erfindung - in diesem Falle den Römern zugeschrieben -, die komplizierte statische Berechnungen erforderte, schon Jahrhunderte früher im Vorderen Orient bekannt war und angewendet worden ist.
Berühmtheit erlangten auch die unter Salomo, 965-925 v. u. Z. König von Israel, errichteten Wasserversorgungsanlagen für Jerusalem, die das in den nahe gelegenen Bergen gesammelte Quellwasser in steinernen Röhren den öffentlichen Brunnen der Stadt zuführten. Gleichzeitig wurde ein weit verzweigtes Kanalsystem geschaffen, das die Abwässer aufnahm und den Feldern und Gärten vor den Toren der Stadt zur Bewässerung und Düngung zuleitete.
In Babylon, der Hauptstadt des Alten Orients, das um 580 v. u. Z. unter der Regentschaft des mächtigen Königs Nebukadnezar II. bereits 800 000 Einwohner gezählt haben soll, waren die meisten Gebäude der Stadt an die Wasserzuführung und die Abwässerkanäle angeschlossen. Dem hohen Stand der babylonischen Keramik entsprechend fanden für den Leitungsbau meist Tonröhren Verwendung. In den Palästen der Könige und den Häusern der Reichen fehlten weder ein Badezimmer noch das Wasserklosett, das in der Stadt Ur, der alt-sumerischen Metropole, schon im Jahre 2500 v. u. Z. nachgewiesen ist.
Die Wasserversorgungsanlagen der Antike sollen nun in einem Projekt von neuem Auferstehen (3D Visualisierung von Bauten der Antike). Bei diesem Projekt sollen Bauten aus der Antike, mit Hilfe von 3D Modellierungssoftware, rekonstruiert und am Computer analysiert werden. Unter anderem sollen die Komponenten 3D Landschaft, 3D Cad und 3D Gebäude zum Einsatz kommen.

 
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