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Startseite > Artikel > Hochzeit in verschiedenen Kulturen

Artikeldatum: 2007-07-11 | Autor: Frank Speth | Aufrufe: 4952 | Kategorie: sonstiges

 

Hochzeit in verschiedenen Kulturen

Die Hochzeitsfeier ist wohl eines der wichtigsten Feste, die es im Leben gibt. In Deutschland wird dieses Fest als so wichtig angesehen, dass es gerne mehrfach gefeiert wird. Die Scheidungsrate wird langsam höher als die Zahl derjenigen, die miteinander die silberne Hochzeit erleben.
In den unterschiedlichen Ländern gibt es die verschiedensten Bäuche für das Hochzeitsfest.

In Schottland heiratet man seit Königin Victoria in weiß. Davor trug die Braut ihr Sonntagskleid, es gab auch keine spezielle Farbwahl, lediglich grün und schwarz waren verpönt. Zeichen des Glücks: die Braut trägt oft eine Silbermünze im linken Schuh und zieht ihren rechten Schuh erst nach dem linken an. Dem Bräutigam soll es Glück bringen, wenn ihm jemand unbemerkt Salz in die Tasche streut. Auf jeden Fall bringt es der Braut Unglück, wenn Sie sich komplett in einem Spiegel betrachtet. Beim Verlassen der Kirche wird das Paar mit Reis beworfen, wohingegen früher der Brautvater einen Schuh nach den beiden warf. Mit der symbolischen Geste, übergab er die Verantwortung für seine Tochter an den Ehemann.

In Thailand wird nach strengen Regeln geheiratet, die Sterne bestimmen den Tag. Die Braut trägt ein spezielles Seidengewand und der Bräutigam einen schlichten Anzug. Am Morgen wird eine buddhistische Hochzeitszeremonie abgehalten, dafür ist der Ort frei wählbar, je nach finanzieller Ausstattung des Paares. Am Morgen muss das Paar einige Mönche verköstigt und deren Segen empfangen. Die Symbole des Glücks sind für den Bräutigam: drei Punkte, welche auf die Stirn gemalt werden; die Braut trägt eine weiße Blumengirlande gegen böse Geister.

In Togo findet die Hochzeit fast im europäischen Stil statt. Lediglich nach der eigentlichen Trauung in der Kirche wird das älteste anwesende Mitglied der Familien ein Gebet sprechen. Das Gebet richtet sich an die Ahnen und enthält Segenswünsche für das Paar. Am Ende wird den Ahnen ein Opfer in Form eines Glases Alkohol, welches auf dem Boden vergossen wird, angeboten. Nach diesem rituellen Teil wird die Hochzeitsfeier mit Essen und Tanz abgehalten. Das Ritual wird 4 Wochen nach der Hochzeit noch einmal wiederholt. Sollte dass nicht erfolgen, dann wäre dies ein schlechtes Omen für die Ehe.
Eines aber ist den allermeisten Kulturen gemeinsam: die Liebe, die das Brautpaar verbindet – ein wirklich schöner Brauch.

 
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