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Startseite > Artikel > Abnehmen trotz Diät-Wahn

Artikeldatum: 2006-09-20 | Autor: Marion Graefe | Aufrufe: 8548 | Kategorie: sonstiges

 

Abnehmen trotz Diät-Wahn

Beobachten wir die Etiketten der Kleidungsstücke im Einzelhandel, verraten diese uns den Wandel der Zeit mit deren schleichender Inbesitznahme durch den Buchstaben X. Noch vor Jahrzehnten führten T-Shirts und Hosen der Grösse XXL ein trauriges Nischen-Dasein auf den Kleiderständern der Textilkaufhäuser. Heute ist die "Extra-Large" Kategorie in jedem Discounter reich bestückt und neben ihr erobert sich XXXL als mehr und mehr nachgefragte Größe das Territorium. Warum das so ist, braucht wohl kaum näher erklärt werden.

Wer sich mit dem "aus der Form-gehen" nicht abgefunden hat, kämpft natürlich dagegen an. Aber nicht immer mit den richtigen Mitteln. Mit grosser Willensanstrengung werden häufig die abenteuerlichsten Mode-Diät-Pläne umgesetzt. Dann gibts beispielsweise wochenlang nur Rüben oder Spargel, oder nur Kartoffeln. Oder es wird gänzlich auf Fett verzichtet. Alle diese einseitigen Maßnahmen können aber für den Körper gefährlich werden, denn seine Zellen brauchen für ihre Arbeit alle Vitamine und Nährstoffe. Außerdem haben diese Torturen noch einen Haken: Nach Beendigung des Programms nimmt unser - durch die Diät noch auf Sparflamme geschaltete - Körper umso schneller wieder zu - und legt vorsorglich noch was obendrauf, falls wir ihn wieder einmal mit (aus seiner Sicht) unsinnigen Mangelsituationen behelligen sollten.

Wir schenken dabei meist dem naheliegendsten und einfachsten Zusammenhang keinerlei Beachtung: Der Mensch ist was er isst... Unser Körper wandelt die Stoffe aus unserer Nahrung, vor allem den Zucker, mangels anderer Verwendungsmöglichkeit erst einmal in Fettzellen um. Vor vielen tausend Jahren bedeutete dies noch eine der überlebenswichtigsten Maßnahmen, mit der die harten Hunger-Zeiten des Winters aufgefangen werden konnten. Wir sind schlicht von der Natur darauf programmiert, möglichst viel Nahrhaftes zu essen, und Polster anzulegen. In diesem Plan waren anscheinend das Auftauchen von Schokoriegel oder Cremetorten in unserer Welt nicht vorgesehen.

Früchte wurden damals direkt vom Strauch gefuttert, Fleisch und Fisch wurde sofort nach dem jagen verzehrt, sie wurden nicht konserviert und enthielten daher noch alle Nährstoffe. Noch immer ausgestattet mit unserem Ur-Programm sind wir aber heute den Verlockungen der Supermärkte, Konditoreien und Restaurants mit ihrer nährstoffarmen zuckerhaltigen Kost hilflos ausgeliefert. Zunächst einmal gilt es, sich diese Zusammenhänge (wieder) klar zu machen, damit uns nicht auch noch Schuldgefühle quälen - die uns wiederum zur Schokolade greifen lassen.

Die einzige Methode, mit der sich dauerhaft Gewicht reduzieren lässt ist, sich um die richtige Zusammensetzung der eigenen Ernährung kümmern, mit besonderem Augenmerk auf versteckten Zucker (mit dem heute z.B. nahezu alle Fertignahrungsmittel versetzt werden). Hier kann z.B. auch eine gute Ernährungsberatung weiterhelfen.

 
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