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Startseite > Artikel > Funktionsweise einer Shisha

Artikeldatum: 2007-09-06 | Autor: Moritz Bauer | Aufrufe: 5825 | Kategorie: sonstiges

 

Funktionsweise einer Shisha

Artikel zur Funktionsweise einer Shisha



Um die Funktionsweise einer Shisha zu erläutern ist es grundsätzlich notwendig die einzelnen Komponenten zu kennen um deren Funktion dann auch zu verstehen.

Begeben wir uns einmal auf den Weg des Shisha-Rauches, seine Reise beginnt in der Kohlezange bzw. den Finger des Rauchers, der den Shisha Tabak zerpflückt um ihn dann locker flockig in den Tabakkopf zu legen. Durch das lockere Einlegen verbrennt der Tabak schwerer und es entwickelt sich mehr Rauch und Geschmack, gleichzeitig sogar weniger Schadstoffe. Ist der Tabak eingefüllt wird eine Alufolie oder ein Kohlesieb über den Tabak gelegt, Alufolie wird meist mehrlagig verwendet. Manchmal wird auch ein Kohlesieb mit mehreren Lagen Alufolie kombiniert, um spezielle Einstellungen und Spielereien an den Köpfen auszuprobieren. In orientalischen Ländern ist es üblich die Kohle direkt auf den Tabak aufzulegen, dort wird jedoch anderer Tabak verwendet, der die Hitze besser verträgt. Ist nun die Alufolie gut gespannt, werden bevorzugt mit einer Stecknadel viele kleine Löcher gestochen, eine vollkommen durchgeglühte spezielle Shishakohle wird aufgelegt und es kann losgehen, vorausgesetzt man hat schon Wasser in der Bowl.
Nun zieht man am Schlauch, der (bevorzugterweise) vollkommen Luftdicht mit dem Luftraum über dem Wasser in der Bowl verbunden ist. So entsteht ein Unterdruck im Glas, der einzige Weg diesen auszugleichen führt durch die Rauchsäule die einige Zentimeter unter der Wasseroberfläche liegt. Also wird die Luft aus er Rauchsäule gesaugt, diese zieht selbstverständlich hauch wieder Luft, von oben, wo der Tabakkopf sitzt. Daher kommt auch das bekannte blubbern, wenn man an einer Shisha zieht. So wird die Hitze der Kohle in den Tabak gesaugt, dieser verdampft und verschmohrt, der Rauch zieht durch die Rauchsäule, durch das Tauchrohr in das Wasser, bis er dort angelangt hat er schon ca. 150 °C an Temperatur verloren, im Wasser wird er zusätzlich noch einmal stark heruntergekühlt, was den Rauch staucht und ihn dichter macht, da sich der hohe Wasserdampfanteil im Rauch nun auf den Rauchpartikeln niederschlägt. Nun sammelt sich der Rauch in der Bowl und wird dann durch die Schlauchöffnungen in die Münder der Shisharaucher gezogen. Ist einmal abgestandener Rauch in der Bowl weil man länger nicht gezogen hat, hat man die Möglichkeit den Rauch durch ein Ventil abzulassen, dazu bläst man einfach in den Schlauch, ein simples Rückschlagventil mit einer Kugel öffnet sich und der alte Rauch wird herausgeblasen. In den meisten Fällen wird Shisha auf Lunge geraucht, da der angenehm weiche Rauch eigentlich von jedem auf Anhieb vertragen wird.
Die geringste Filterwirkung hat das Wasser, hier setzen sich nur wenige Stoffe ab. Der größte Anteil an Giftstoffen wie Teer und Nikotin bleibt in der Rauchsäule kleben, daher kommt auch die oft braune Soße die beim Putzen aus der Shisha läuft.

Nun, hoffe ich, konnte ich einiges über die Funktionsweise einer Shisha erläutern, und eventuell mit einigen Missverständnissen klar Schiff machen.

Trotzdem soll dieser Text keinen zum Shisharauchen animieren, es ist und bleibt Rauchen und ist somit gesundheitsschädlich.



 
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