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Startseite > Artikel > Tabellenloses Webdesign - nur ein Hype

Artikeldatum: 2006-09-25 | Autor: Chio Maisriml | Aufrufe: 6793 | Kategorie: EDV & Webdesign

 

Tabellenloses Webdesign - nur ein Hype

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Eine Diskussion, die in Foren regelmäßig eskaliert: Tabellenloses Webdesign. Natürlich ist jedem Webdesigner frei gestellt, ob und wie er seine persönliche Website gestaltet, eine andere Frage ist es aber, was man dem zahlenden Kunden aufschwatzen kann. Die Argumente sind mitunter so dummdreist, dass man annehmen muss, die Prediger von Tabellenlosem Webdesign haben niemals mehr als eine Website gemacht, geschweige denn das Besucherverhalten - mangels Besuchern - beobachten können.

Chio Maisriml - Webdesign in Wien

Die üblichen Argumente:

Tabellenloses Webdesign ist barrierefrei
Das hat überhaupt nichts miteinander zu tun. Wer so etwas behauptet, hat in dieser komplexen Materie nur einen einzigen Satz verstanden: Braille-Reader können keine Tabellen darstellen. Das stimmt. Ein Braille-Reader kann auch keine Bilder, kein CSS und kein "Design" darstellen. Ein Braille-Reader kann: Braille-Schrift darstellen.


Suchmaschinen bevorzugen tabellenlose Webseiten
Das ist bestenfalls ein frommer Wunsch. Genauso gut könnte man behaupten, Google bevorzugt blaue und Yahoo rote Überschriften. Es gibt gute Gründe, warum sich das auch in absehbarer Zukunft nicht ändern wird: Mit tabellenlosem Webdesign kann weit mehr getrickst werden. Derzeit gibt es ohnehin nur zwei Arten von tabellenlosen Seiten: Webseiten zum Thema – na? – "Tabellenloses Webdesign" und Brückenseiten. Warum sollten Suchmaschinen also tabellenlose Seiten bevorzugen?


Inhalt und Layout ist getrennt
Das ist tatsächlich ein Vorteil, allerdings nur dann, wenn man jede seiner drei Seiten "händisch" im Brachial-Editor erstellt. In der realen Welt spielt das keine Rolle, weil man Design-Templates verwendet.
Bei dynamischen Seiten – z.B. Blogs – ist es sowieso völlig egal, weil hier Inhalt und Design schon prinzipbedingt getrennt sind.


Eine Website kann auf verschiedenen Ausgabegeräten betrachtet werden
Im Ernst: Welche Website passt denn auf ein Handy-Display? Welcher Fernseher unterstützt denn CSS? Welcher PDA hat Probleme mit Tabellen, aber keine mit CSS?
Und: Welcher Hahn hat denn nach WAP gekräht? Mit dem Smartphone schaut man sich gerade mal die Google-Startseite an, mehr schon nicht mehr.
Andere Ausgabegeräte wollen andere Inhalte haben; normalerweise unterscheidet sich schon die Druckversion einer Seite - inhaltlich - von der Screenversion.


Tabellen blähen den Quellcode auf
Tatsächlich ist die Einsparung sehr gering und spielt nur bei einfach gehaltenen, bilderlosen Seiten eine Rolle. Bei einer typischen Webseite - zb einer Firmenpräsentation - kann man von etwa 2-4% Einsparung ausgehen. Dazu muss man auch wissen, dass schon ein kleines Foto die selbe Größe wie der Quellcode einer üblichen Seite hat. Die in Blogs oft verwendeten Header-Bilder haben sogar oft die 10-fache Datenmenge einer Seite.
Diese oft gehörte Behauptung ist allerdings für Sprachwissenschaftler interessant: In der Altersgruppe der "Tabellenlosen" wird dieses Wort "aufgebläht" nur im Zusammenhang mit Tabellen verwendet, sonst gehört es bestenfalls zum passiven Wortschatz.




Mehr Information dazu im Webdesign Vergleich:
Ein (annähernd) gleiches Design in drei Varianten umgesetzt:
Frames / Tabellen / Tabellenlos, dazu Zahlen und Fakten

 
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