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Startseite > Artikel > Anforderungen an den Desktop

Artikeldatum: 2006-10-08 | Autor: Uwe Hamann | Aufrufe: 6557 | Kategorie: EDV & Webdesign

 

Anforderungen an den Desktop

Innerhalb von großen Unternehmen sollte man genaue Vorgaben für alle gängigen Bildschirmarbeitsplätze festlegen, um die Systemadministration so gering wie möglich zu halten, den Mitarbeitern unnötige Änderungen oder Fehlsteuerungen zu untersagen aber das Arbeiten gut zu ermöglichen. Diese Vorgaben sind oft nur durch viele Diskussionen mit der EDV, Betriebsrat, Revision, Betriebsorganisation und den Datenschutzbeauftragen bis zu einer endgültigen Version abzustimmen.

Hier nun einige wesentliche Merkmale.
Bildschirmauflösungen

Die Bildschirmauflösungen richten sich nach den eingesetzten Monitortypen und dem Speicher der im Clientgerät befindlichen Grafikkarte. Als Standard Monitore sind mindestens 17“ CRT- und maximal 19“ TFT Monitore zu empfehlen. Die Mindestauflösung bei einem 17“ CRT-Monitor beträgt 1024 x 768 Bildpunkte und einer Farbtiefe von 16 Bit. Die maximale Auflösung bei einem 19“ TFT-Monitor beträgt 1280 x 1024 Bildpunkte. Die Farbtiefe richtet sich nach der verwendeten Hardware, wobei alle Hardwaretypen mindestens eine Farbtiefe von 16 Bit unterstützen. Alle Clientgeräte sollten diese Mindestanforderung unterstützen.

Die 14,1“ Displays bei Notebooks sollten mit der Auflösung 1024 x 768 Bildpunkte betrieben werden, da die Grafikkarten bei den üblich eingesetzten Geräten mit ausreichend Speicher ausgestattet sind, unterstützen sie auch die Auflösungen für 19“ TFT-Monitore mit einer Farbtiefe von 32Bit. Werden die Notebooks mit einem extern angeschlossenen Monitor verwendet, kann das Notebook für die unterschiedlichen Monitore eingestellt werden. Die neueren Gerätegenerationen der FAT-Clients unterstützen ebenfalls eine Farbtiefe von 32 Bit.
Die CRT Monitore sind mit einer Bildwiederholfrequenz von mindestens 75Hz- und die TFT-Monitore mit 60Hz zu betreiben. Die Einstellungen kann der Mitarbeiter selber individuell vornehmen.
Einstellungen

Für den Mitarbeiter (Domänen User) sollten folgende Einstellungen unter Windows XP gelten:

- keinen Zugriff im Startmenü auf
Systemprogramme, Kommunikation, Ausführen, Remoteunterstützung, MS-DOS Eingabeaufforderung, Windows Katalog, Windows Update, Windows Movie Maker, Programmzugriff und Standards, Spiele, Programmkompatibilitäts-Assistent, Windows XP-Tour), Remoteunterstützung

- eingeschränkter Zugriff auf die Systemsteuerung
Anzeige, Maus, Schriftarten, Sounds und Audiogeräte, Tastatur
- kein Zugriff auf die Systemsteuerung
Energieoptionen, Ordneroptionen, Benutzerkonten, Datum und Uhrzeit, Drucker und Faxgeräte, Eingabehilfen, Energieoptionen, Gamecontroller, Geplante Tasks, Hardware, Internetoptionen, Mail, Netzwerkverbindungen, Regions- und Sprachoptionen, Scanner und Kameras, Software, Sprachein-/ausgabe, System, Taskleiste und Startmenü, Telefon- und Modemoptionen, Verwaltung

- klassisches Startmenü ist fest eingestellt

- Leistungsmerkmale sind auf „optimale Leistung“ eingestellt

- Als Bildschirmschoner ist „Windows XP“ (Fat Client) bzw. „Windows 2003“ (Light Client) fest auf 20 Min. Wartezeit und Kennwortfreigabe bei Reaktivierung eingestellt

- folgende Windows Komponenten werden bei der Installation nicht mit installiert:
Spiele, Hintergrundbilder und Soundschemata, telefonische Wahlhilfe, Hyperterminal, MSN-Explorer, Outlook Express, Windows Messenger

Diese Einstellungen können zum Teil bei der Anmeldung an einer Domäne durch Gruppenrichtlinienobjekte vorgenommen werden oder sind bei der Imageentwicklung durch die automatisierte Installation des Betriebssystems eingebunden.

Diese Maßnahmen sind zu empfehlen, um die administrativen Tätigkeiten so gering wie möglich zu halten und den Mitarbeitern ein durchgehendes Arbeiten zu ermöglichen. Nicht selten arbeiten in großen Unternehmen 10.000 bis 50.000 Mitarbeiter gleichzeitig mit Computersystemen. Wenn eine EDV-Abteilung hier nicht rigorose Vorgaben machen würde, wären Ausfälle und Störungen die Regel, welche in mehrerlei Hinsicht unnötige Kosten und Behinderungen beim reibungslosen Betrieb produzieren würden.

Bei diesen Größenordnungen ist es auch zu empfehlen die Administration der Client- und Serversysteme über ein Active Directory zu steuern. Hierdurch hat man vielfältige Möglichkeit die Rechtevergabe über hierarchige Gruppenrichtlinien zu steuern und die Delegation von administrativen Tätigkeiten an unterschiedliche Personenkreise explizit zuzuweisen um so die hoch qualifizierten Systemberater zu entlasten und Kosten zu senken.

Ein weiterer Vorteil diese Maßnahmen ist eine deutliche Reduzierung der Fehleranfälligkeit, da man ein Active Directory sehr gut mittels Scripting steuern kann.

 
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