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Startseite > Artikel > Nicht immer auf die Verbraucherzentrale hören

Artikeldatum: 2006-10-30 | Autor: Uwe Ulrich | Aufrufe: 9360 | Kategorie: Finanzen und Versicherungen

 

Nicht immer auf die Verbraucherzentrale hören

Die Verbraucherzentrale Bremen hat im Oktober 2006 vor fondsgebundenen Lebensversicherungen für Kinder gewarnt und sogar ausdrücklich empfohlen unter gewissen Umständen diese zu kündigen und die Beiträge zurückzufordern.
Es wird sich darauf bezogen, dass bei diesen Versicherungen das Kind die versicherte Person ist und die Laufzeiten dieser Verträge oft 50 oder 60 Jahre sind.
Es wird dann geschrieben, dass diese langfristigen Verträge in der Regel nicht empfehlenswert sind, weil es zum einen noch ein Leben vor der Rente gibt und die Kids schon früher Geld brauchen für Autos Wohnung usw. Weiter wird beschrieben , dass die Verträge anfänglich durch die Provisionen, die an die Vermittler bezahlt werden, belastet sind und kaum was angespart wird, da manche Provisionen die gesamte Laufzeit der Verträge als Berechnungsgrundlage heranziehen.
Weiter wird empfohlen unter bestimmten Umständen die fondsgebundene Lebensversicherung zu kündigen.
Eine Verbraucherzentrale, auf die viele Menschen hören, sollten meiner Ansicht nach, sich besser informieren, bevor solche Empfehlungen ausgesprochen werden.
Erstens werden überwiegend bei den meisten Versicherungsgesellschaften Provisionen nach einer Höchstlaufzeit berechnet, die zwischen 30 und 35 Jahren liegt. Mir selbst ist keine Gesellschaft bekannt, die Provisionen für einen längeren Zeitraum berechnen. Wenn die Verbraucherzentrale da mehr Informationen hat, sollten Sie auch diese mit dem Namen nennen.
Zweitens sind die fondsgebundenen Lebensversicherungen, die vor dem Jahr 2005 abgeschlossen wurden steuerfrei. Und die Bundesregierung plant für 2009 eine Abgeltungssteuer sogar auf Aktien und Investmentfonds. Also ist dies, meiner Meinung nach, was gutes noch einen steuerfreien Vertrag zu haben, zumal die meisten Menschen wissen, dass es mit der Rente für unsere Kinder mehr als schlecht aussieht.
Drittens sieht die Verbraucherzentrale Bremen, dass die Kids früher Geld brauchen für Auto etc. Aus den fondsgebundenen Rentenversicherungen oder Lebensversicherungen kann das Kind dann, wenn es Geld braucht für ein Auto, Investmentanteile rausnehmen und sich auszahlen lassen. Wenn nur eine bestimmte Anzahl Fondsanteile zu Geld gemacht wird, bleibt die Versicherung weiter bestehen. Sobald alles zu Geld gemacht wird, erlischt die Versicherung. Sofern die Verbraucherzentrale Verträge kennt, wo dies nicht möglich ist, sollte Sie diese eben auch wieder nennen und keinen Rundumschlag führen.

 
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