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 artikel-schmiede.de Swatch: Eine Uhr rettet die Branche

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Startseite > Artikel > Swatch: Eine Uhr rettet die Branche

Artikeldatum: 2010-02-24 | Autor: | Aufrufe: 6189 | Kategorie: sonstiges

 

Swatch: Eine Uhr rettet die Branche

Die ab Mitte der 1970er Jahre aus Fernost auf den deutschen und europäischen Markt drängenden Digitaluhren sorgten vor allem bei den traditionellen Uhrenherstellern der Schweiz und des Schwarzwaldes für massive Absatzeinbrüche. Kaum 10 Jahre später schien das Schicksal besiegelt zu sein, als die Digitaluhren billiger und vermeintlich besser als die klassischen Analoguhren waren. Die Leistungsfähigkeit der Digitaluhren wurde lange Zeit überbewertet. Zum einen waren sie oft nicht wirklich genauer und zum anderen brachte die eventuell doch genauere Elektronik einen Zugewinn, der im Alltag wenig effektiv war. Mit der Swatch-Uhr reagierte der schweizerische Markt erfolgreich gegen die Konkurrenz aus Fernost. Ihre Besonderheiten war die analoge Anzeige gepaart mit der Genauigkeit der Quarzsteuerung sowie die einfachere Gestaltung des Gehäuses (Plastik-Swatch), womit niedrigere Preise möglich waren. Darüber hinaus trug ein hervorragendes Marketing zum Siegeszug der Swatch Uhren bei. Die Swatchuhr mitsamt aller Ableger und Varianten sorgte für eine massive Belebung des Uhrenmarktes. Ferner wurden die bis dahin existierenden Gräben zwischen den unterschiedlichen Uhrenarten (analog, digital, klassisches Design, Quarzsteuerung, Zusatzinstrumente für Taucheruhren usw.) aufgelockert. Heute bieten fast alle großen Uhrenhersteller Modelle in fast allen Sparten an. Die Swatchuhr brachte zudem eine unbegrenzte Verspieltheit ins Design. Uhren sind nunmehr nicht nur Schmuck, der sich in die Optik von Kettchen und Ringen einreiht, sondern auch Schmuck, der als witzige Accessoires daherkommt. Witzige und auffallende Uhren waren nicht mehr nur Kindern und Exoten vorbehalten, sondern wurden auch unter den \"ernsthaften Erwachsenen\" salonfähig. Diese neue Freizügigkeit im Design konnte auch auf andere Geräte wie Telefone und Brillen übertragen werden und hat für einen enormen Kultstatus der Swatch-Idee gesorgt. Kein Wunder also, dass sich die Uhren zu Sammlerobjekten entwickelten und inzwischen auch Events dazu beitragen, die Fangemeinde zusammenzubringen. So gab es in Lugano 2006 das \"Splashtival\", ein zweitägiges Fest zur Produktion der 333-millionsten Swatch-Uhr. Schon 1992 hatte man das Jubiläum anlässlich der 100-millionsten Uhr mit einem Konzert in Zermatt gefeiert. Zu Gast war Jean Michel Jarre, ein französischer Synthesizermusiker. Spätestens 2033 wird das nächste Fest anberaumt. Für dieses Jahr wird die Produktion der 1111-millionste Swatch-Uhr erwartet.

 
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