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Startseite > Artikel > Stolperfallen bei geschlossenen Immobilienfonds

Artikeldatum: 2006-11-01 | Autor: Daniel Franke | Aufrufe: 6172 | Kategorie: Finanzen und Versicherungen

 

Stolperfallen bei geschlossenen Immobilienfonds

Geschlossene Immobilienfonds erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Dazu beigetragen haben zum einen hohe erzielte Renditen dank steigender Immobilienpreise und Mietzinsen und zum anderen die Möglichkeit, auch bereits mit geringen Beträgen in einen solchen Fonds einzusteigen.
Dabei kann ein geschlossener Immobilienfonds aber verschiedene versteckte Risiken beinhalten, die nicht immer im Verkaufsprospekt dargestellt bzw. erkenntlich sind.
Obwohl in den Prospekten auf alle nur denkbaren Risiken hingewiesen wird, zeichnen die Herausgeber der Fonds oft ein übertriebenes Bild vom Immobilienfonds als absolut sicherer Geldanlage. Dass es sich dabei dem Grunde nach um eine unternehmerische Beteiligung des Anlegers handelt, die neben den entsprechenden Chancen auch die Möglichkeiten eines Totalverlustes beinhaltet, wird meist nur beiläufig erwähnt.
Auch gerne nur beiläufig erwähnt wird die Tatsache, dass geschlossene Fonds oftmals mit einem hohen Fremdkapitalanteil arbeiten. Im Prospekt führt dies meist zu einer wesentlich höheren Rendite für den Anleger, in Wirklichkeit steigt aber aufgrund der Zinszahlungen und Verpflichtungen gegenüber den Darlehensgebern das Risiko für die Anleger, je höher der Fremdkapitalanteil an einem solchen Fonds ist.
Ein weiteres Risiko stellen die Einnahmen dar. Die meisten geschlossenen Immobilienfonds haben einen Hauptmieder, der für den größten Teil der Einnahmen sorgt. Gerät dieser Hauptmieter in Zahlungsschwierigkeiten, wird es für den Fonds haarig, da sich besonders bei extra für diesen Mieter errichteten Gebäuden nur sehr schwer Nachmieter finden lassen.
Ebenfalls schwierig wird es für den Anleger, wenn dieser während der Laufzeit eines solchen Fonds aussteigen will. Die Rücknahme seiner Anteile durch die Fondsgesellschaft erfolgt laut Vertrag erst zum Ende der Laufzeit. Wer vorher verkaufen will, kann dies nur über den Zweitmarkt wie zum Beispiel die Fondsbörse in Hamburg tun. Handelt es sich bei dem betreffenden Fonds allerdings um einen nicht gerade rentablen Kandidaten, dann wird der Anleger auch dort kaum Käufer für seine Anteile finden bzw. sehr hohe Abschläge auf den eigentlichen Wert der Anteile hinnehmen müssen.
All diese Punkte sollten beim Studium und der Auswahl berücksichtig werden, bevor ein geschlossener Fonds als Mittel zur langfristigen Geldanlage ausgewählt wird.

 
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